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Technische Rahmenbedingungen

Beim Einsatz des ORACLE- Job-Chain-Systems müssen einige technische Reahmenbedinigungen erfüllt werden.

Technische Anforderungen der ORACLE-Job-Chain-Steuerung

Wie jede andere nützliche Technik erfordert auch die Steuerung komplexer Ablaüfe mit ORACLE-Job-Chains die Einhaltung einiger Rahmenbedingungen.

Alle Schritte des Ablaufs starten in eigenen Sessions

Es gibt daher keine Methode, um zur Laufzeit Datenwerte aus einer Prozedur an den Gesamtablauf zurückzugeben,

Die Prozedur darf  also keine OUT-Parameter verwenden

Es können keine FUNCTIONs benutzt werden.

Diese Einschränkungen gelten nur für die Prozeduren, die direkt durch die Job-CHAIN aufgerufen werden. Es ist unproblematisch, 'weiter unten'  in der Aufrufhierarchie OUT-Parameter oder FUNCTIONs zu benutzen

Fehler zur Laufzeit werden nur durch EXCEPTIONS erkannt

Bei der Steuerung der Job-Chain wird zwischen SUCCEEDED und FAILED unterschieden.

Diese Unterscheidung wird ausschließlich anhand der Tatsache getroffen, ob das Programm eine EXCEPTION warf oder nicht.

Daher darf kein Programm eine EXCEPTION verschlucken.

BEGIN
   ...
EXCEPTION WHEN OTHERS THEN
   NULL;
END;

Dieses Konstrukt - welches sowieso vermieden werden sollte - darf von Programmen, die durch Job-Chains gesteuert werden sollen, nicht benutzt werden.

Wenn jedes Programm dieser Regel gehorcht, kann man im Fehlerfall leicht feststellen, wo das Problem lag

IN-Parameter sind unzweckmäßig

Das System der ORACLE-Job.-Chains erlaubt es, zur Laufzeit änderbare Eingabeparameter zu definieren.

Dieses Verfahren ist allerdings aufwändig, das diese als zusätzliche Datenbankobjekte definiert werden müssen.

Es ist empfehlenswert, daß die entprechenden Programme stattdessen ihre Steuerparameter aus (kleinen) Steuertabellen in der Datenbank beziehen. Damit können auch die nicht erlaubten OUT-Parameter ersetzt werden.

Um größere Ändereungen vermeiden kann man zu diesem Zweck dünne Wrapper-prozedurren schreiben,  welche die unveränderten fachlichen Programme 'nach oben hin', zur Job-Chain kapseln.

Die ORACLE-Ddatenbank muß mindestens Version 10 sein

Erst ab diesem Release ist das DBMS_SCHEDULER-Paket im Lieferumfang enthalten.